Psychomotorik
Mit dem Begriff Psychomotorik wird die Wechselwirkung zwischen Bewegen, Fühlen und Denken beschrieben.
Die betroffenen Kinder haben Schwierigkeiten, ihre Bewegungen präzise zu steuern, mit angepasstem Krafteinsatz auszuführen, zu koordinieren und im Gleichgewicht zu halten. Diese Hauptschwierigkeiten können sich im grob-, fein- und graphomotorischen Bereich äussern. Oftmals liegen auch Verhaltensschwierigkeiten vor. In der psychomotorischen Therapie wird einzeln oder in kleinen Gruppen (2-3 Kinder) die Bewegungs- und Wahr-nehmungsentwicklung gefördert. Die frühzeitige Erfassung ist für den Therapieverlauf von zentraler Bedeutung. Die Psychomotorik-Therapeutinnen arbeiten mit Eltern, Lehrpersonen und anderen Fachpersonen zusammen. Die Zuweisung kann in Absprache mit den Eltern über die Lehrperson oder über den Kinderarzt erfolgen.
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